People-Business.

Der klassische Werbefilm hat sich über die letzten Jahre stark verändert – von den Starregisseuren und den Riesenetats in den 90er Jahren bis zum Aufkommen des Onlinemarktes und der Digitalisierung im neuen Jahrtausend. Für die Produzenten bedeutet das flexibel zu sein, schlank zu werden und die Augen offen zu halten, um für jede Aufgabenstellung Lösungen anzubieten, die Agenturen und Kunden immer wieder überzeugen und damit zu langjährigen Partnern machen.

Denn trotz oder gerade wegen der Demokratisierung sowohl der Produktionsmittel wie auch des Marketings bleibt ein Parameter kostbar: die Expertise des individuellen Produzenten. Seine fundierte Ressourcenkenntnis gepaart mit dem über Jahre erworbenen, anerkannten Branchenwissen darüber, welches audiovisuelle Ergebnis ein bestimmter Kunde in Art und Weise erwartet, liefern Mehrwert und Sicherheit.

Neuen Herausforderungen wie der Content-Produktion für den Onlinemarkt oder der Erarbeitung von Konzepten für Imagefilme begegnet man bei tausend Rosen erfolgreich und gern durch department-übergreifende Zusammenarbeit. 

Kommunikation goes Viral?

Wenn Produktionskosten gekürzt, Projektzeiten reduziert, Mediabudgets verringert werden, wird schnell zum viralen Spot geswitcht. Durch die Nutzung der zur Verfügung stehenden digitalen Kommunikationswege werden Botschaften nun rascher, in größerer Menge und in einem gänzlich anderen Format als noch in jüngster Vergangenheit an den präsumtiven Interessenten transportiert.

Jedoch bleiben Konsumenten oder User in ihrem basalen Konsumverhalten unbeeindruckter und unbeirrter als vielerorts erhofft. Am Ende des Tages zählen eben immer noch die Inhalte.

Hier die richtige Sprache zu sprechen, den Kern einer Information herauszulösen und richtig darzustellen, auch die Alternativen der Kommunikationsdisziplinen zu erkennen und einzusetzen, obliegt letztlich den Experten. Ein fundiertes Markenverständnis ebenso wie das Wissen um feinstoffliche Zugänge, die wir aus der Essenz der eigentlichen Kerninformation gewinnen, sind die Basis einer Kundenansprache, die nicht nur auf Augenhöhe mit dem Konsumenten stattfindet, sondern auch noch ein Markengefühl und deren Werte vermittelt.

Diese Kommunikationsbasis, gepaart mit der nötigen Menge an Kreativität, Spaß, Erlebnis, Überraschung, Emotion oder anderen Attributen, hebt auch einen viralen Spot, der sein Dasein nur der traurigen Folge von Kosteneinsparungen verdanken darf, auf eine höhere Ebene und wird somit schneller den Weg ins Bewusstsein des Konsumenten finden.

Für uns gilt es daher, einem viralen Spot einen idealen Start zu geben und ihn - in der Bündelung der Kompetenzen - über alle Kommunikationsdisziplinen hinweg zu betreuen, zu lenken und zu begleiten.

Der neue Markt

Die Veränderung des Werbefilmes folgt der zunehmenden Wandlung des Werbemarktes selbst. Während sich die großen Etats aus der klassischen Werbung auf Promotions, auf Spezialbereiche aus dem Marketing aber vor allem auf das große Feld des digitalen Marktes verlagern, werden auch Marken strategisch grundlegend neu angegangen.

Im Gesamten findet also eine umfassende Markt- und Kommunikationsveränderung statt, die nicht nur die Ansprache des Kunden verändert, sondern auch dessen Antwort auf diese Veränderungen. Marketingverantwortliche müssen heute noch viel weiter über den Tellerrand hinaus blicken können als vor wenigen Jahren. Dementsprechend müssen auch die Zulieferer der großen Marken, die kleinen und großen Agenturen, Werbefilmer, Printproducer, Direktmarketer, uvm, ihre Kompetenzen ausweiten. Es liegt nun an ihnen, durch sinnvolle Vernetzung mit Experten unterschiedlichster Disziplinen, ein umfassendes Portfolio anzubieten, das nicht nur langfristige Stabilität für ihre Unternehmen selbst bringt, sondern den Strategen auf Kundenseite echten Mehrwert bietet. 

Das ineinander Übergreifen der Kompetenzen bei tausend Rosen – seien es nun klassische Commercials, Online-Movies, TV-Dokus und Kinofilme mit denen der Werbung im Gesamtspektrum von Klassik über Promotion bis zu Digital -  erleichtert die Wahl der richtigen Mittel und garantiert die Ausführung komplexer Kommunikationsaufgaben.

Die Struktur der tausend Rosen erlaubt den handelnden Personen zudem, sich nicht auf allen Ebenen kurzfristigen Evaluierungszielen unterwerfen zu müssen, sondern einen offeneren Umgang mit Kreativität pflegen zu können. Daraus folgt, dass mit dem nötigen und richtigen Blick von außen, mit den klaren strategischen Ansätzen und mit der richtigen Menge an Emotion und Freude an der Arbeit eine Kommunikation auf Augenhöhe mit Kunden und Konsumenten hergestellt wird.

Somit bringt die Veränderung des Marktes nicht nur unternehmerische, sondern im verstärkten Maße auch menschliche Entscheidungen mit sich, die in der Folge die gesunde Basis für einen langfristigen Bestand darstellen. Unternehmen, die diesem Geist einerseits und dem Modell der gebündelten Kompetenzen andererseits vertrauen, schätzen diese besondere Konstellation, und sind letztlich die Gewinner und innovativen Vorreiter einer marktkonformen Entwicklung.

 

TV

Fernsehmagazine, Dokumentationen, Serien und Filme zu produzieren, die möglichst viele Zuschauer in einer Art und Weise ansprechen, die sowohl inhaltlich aufklärerisch als auch in der Machart unterhaltsam und gestalterisch mutig ist, steht bei tausend Rosen im Vordergrund.

Ein offener, möglichst wertfreier Zugang zu Geschichten und Themen, und der respektvolle Umgang mit Protagonisten, Schauspielern und dem Produktionsteam bereiten ein Umfeld, in dem Filme entstehen können, die Quote und Niveau aufweisen. Die stabile Zusammenarbeit mit österreichischen TV-Sendern und Förderinstitutionen unterstreicht diese Arbeitsweise. 

Unabhängige Autorenschaft.

Eine gewisse Souveränität erlangt, wer als Filmproduzent keinen Auftraggeber hat, weil er in eigener Sache handelt, insbesondere wenn er investigative Kinodokumentarfilme herstellt.

Die primäre Auswertung im Kino versetzt ihn potentiell in die Lage, ein Anliegen, einen Mißstand oder einen blinden Fleck in der öffentlichen Wahrnehmung weitestgehend unabhängig von fremden Interessen an die Menschen heranzutragen.

Aufbauend auf den Erfahrungen, die in der Vergangenheit und in anderen Verhältnissen bei der Entwicklung, Finanzierung, Produktion und Verwertung der beiden majoritär österreichisch-deutschen Koproduktionen „Plastic Planet" (2009, Regie: Werner Boote) und „Bulb Fiction" (2011, Regie: Christoph Mayr) gewonnen wurden, wird das Engagement in investigative Kinodokumentarfilme fortgesetzt.